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Historischer Pfad in Pönitz

Viele der hier genannten Informationen finden sich auf den Schildern an den jeweiligen Orten. Es lohnt sich jedoch immer wieder auf die Seiten zu schauen, da wir hier mehr Informationen hinterlegen und diese auch aktualisieren können.

Konsum

In der Tauchaer Straße 12 gab es mindestens seit 1937 eine Gemischtwaren-Verkaufsstelle, einen s.g. Kramladen mit 9,5 m² Fläche! Dieser wurde privat betrieben. 1952 bis 1968 übernahm die Konsumgenossenschaft den Verkauf der Waren.

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Dorfteich

Unser Dorfteich erhielt Zufluss durch einen Graben über die Felder aus Richtung Liemehna vom „Molkerteich“. Dort speiste u.a. die Molkerei, jetzt Elektro-Fink, Abwasser ein.

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Schule

Die wahrscheinlich erste Schule in Pönitz – eine alte, baufällige Lehmhütte – stand zwischen Freibergs und Körners Wohnhaus in der Gottscheinaer Straße. Seit 1865 wurde in der zweistufigen allgemeinbildenden Volksschule in der Alte Dorfstraße 4 unterrichtet. Am 15. Oktober 1912 konnten Lehrer und Schüler nach einer Aufstockung des Gebäudes ein weiteres Klassenzimmer im Obergeschoss beziehen. Der Lehrer wohnte im 1. Stock der Schule. Lehrer Bischoff allerdings wohnte in Graßdorf. 1946 wurde an das Schulgebäude ein Raum für das Gemeindezimmer angebaut. Das Material stellten Bürger des Dorfes zur Verfügung. 1948/49 wurde ein Ausbau des 2. Schulzimmers vorgenommen. Es war nun „neuzeitlich und mustergültig eingerichtet“.

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Wäscherolle

In früheren Zeiten war es üblich, dass die Wäsche nach dem Waschen „gemangelt“ oder „gerollt“ wurde. Die Wäschestücke wickelte man in Leinentüchern auf schwere Rollhölzer, sogenannte Docken, diese kamen unter den mit Steinen beladenen Rollkasten. Der Betrieb erfolgte mittels Handkurbel oder mit elektrischem Antrieb. Durch die Last und das Hin- und Herbewegen des Kastens wurde die Wäsche stark gepresst und geglättet.

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Gasthof

„Um 1935 gehörte der Gasthof der Familie bzw. Paul Frauendorf. Nach dem Tode des Gastwirts Frauendorf wurde der Gasthof von Fritz Arnold in Pacht weiter betrieben, den „weit und breit bekannten Arnolds Fritze“. Er brachte durch seinen derben, urwüchsigen Humor und seine Frau durch eine gute Küche den Gasthof zu einem guten Rufe als Ausflugslokal für Tauchaer und Leipziger. Ab 1. Juli 1937 übernahm Familie Bohring die Bewirtschaftung und versuchte den guten Ruf zu mehren.“ --- aus „Unser Dorf- und Hausbuch“

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Historisches Gehöft

Der älteste Dreiseitenhof war das Gehöft der Familie Ziegler, danach im Besitz der Familie Eitner. Ein weiteres Grundstück: der Gasthof wurde lt. in Stein gemeißelter Inschrift 1761 erbaut. Ein altes Gehöft war auch das Grundstück Alte Dorfstraße 5 mit einer Inschrift von 1799.

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Feuerwehr

Das alte Feuerwehrhaus stand am Ortsausgang nach Merkwitz in der Gottscheinaer Straße an der Stelle, wo heute die Wertstoffcontainer stehen und ein Rastplatz für (Rad)wanderer angelegt wurde.

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Die Pönitzer Mühle

Die Pönitzer Mühle befand sich auf dem Grundstück der Familie Freyer am Ortsausgang in Richtung Merkwitz. Sie wurde als Öl- und Getreidemühle gebaut bzw. genutzt. 1922 verfügte sie nur noch über 2 Flügel. Die Mühle wurde 1923 abgebrochen. Der 14jährige Heinz Müller erstellte einen Linolschnitt als Postkarte. In der NEUE LEIPZIGER ZEITUNG vom 5. September 1937 wurde auf Seite 5 unter der Rubrik „Wunderliche Windmühlen rund um Leipzig“ die Pönitzer Mühle abgebildet. Die Aufnahme stammt von Joh. Mühler.

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Kulturhaus

In der Ortsmitte, in leicht erhöhter Lage nördlich des alten Dorfkerns, erbauten die Anwohner von Pönitz ab 1951 ihr Kulturhaus. Am 01.07.1951 erfolgte die Grundsteinlegung. Am 26.04.1954 konnte das Kulturhaus mit einer Festveranstaltung eingeweiht werden. Bei rd. 300 Einwohnern (Stand: 1950) wurden ca. 9.500 Arbeitsstunden von rd. 150 Anwohnern geleistet.

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Bahnhof

Am 01.06.1888 erhielt Pönitz durch den Bau des Haltepunkts einen direkten Bahnanschluss an der Strecke Leipzig – Eilenburg. Am 01.08.1908 erfolgte die Inbetriebnahme der Bahnhofspersonenhaltestelle an der zunächst eingleisigen Strecke.

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